Digitaler Orientierungslauf mit Nike Running und Google Maps

Da mir die immer gleichen Laufstrecken doch irgendwann langweilig wurden, habe ich jetzt mal etwas neues ausprobiert: Einen digitalen Orientierungslauf. Den habe ich selbst erfunden.

Wie funktioniert das?

Man setzt sich in die U-Bahn und fährt einige Stationen. Anschließend läuft man wieder nach Hause. Hört sich leichter an, als es ist. Vor allem, in einer Stadt wie Berlin, wo man sich ja immer nur punktuell mal hier und mal da ein paar Blöcke weit auskennt. Ich habe deshalb zu der Fußgängernavigation von Google Maps gegriffen, die hat auch erstaunlich gut funktioniert.

Vorteil

Man sieht endlich mal was anderes! Gerade in großen Städten bietet es sich an, einfach stadtauswärts zu fahren und dann nach Hause zu laufen. Hier in Berlin wird es nach außen hin immer weitläufiger und dafür immer weniger überlaufen. Das ist viel praktischer, als im Zentrum zu starten.

Nachteil

Der Vorteil, dass man etwas neues sieht, birgt auch den Nachteil, dass man sich nicht auskennt. Ich wurde zum Beispiel über die Müllerstraße gelotst, was sich dann für mich als DIE Flaniermeile des Wedding herausgestellt hat. Viele Fußgänger, Raucher, Kinder und Fahrradfahrer.

Wenn mir meine Zielstation der Bahn aussuche, werde ich in Zukunft vorher auch mal die Route auf Google Maps etwas näher inspizieren.

Die Akkusituation

Dachte zuerst, dass mein Akku nicht mitspielt, wenn ich Google Maps und Nike Running gleichzeitig nutze. Aber es war überhaupt kein Problem. Das GPS ist ja ohnehin schon aktiviert und vermutlich nehmen dann beide Apps das GPS Signal über die entsprechende API. Bei mir lief also parallel:

  • Nike Running
  • Podcast App
  • Google Maps
  • Fitbit (Bluetooth Sync)

Aber ich hatte nach 8km immer noch 40% Akku. Und ich bin echt sehr geplagt vom Akku meines iPhone 5. Aber noch viel besser: Nicht mal die Sprachansagen der 3 Apps kamen durcheinander sondern liefen ganz gemütlich nebeneinander. Da hat iOS7 schon einen großen Schritt gemacht.

Fazit

Es ist auch ein tolles Gefühl, wenn man wieder in seine Hood kommt. Da kennt man sich dann aus und weiß, dass man bald da ist.

Man muss allerdings auch etwas mehr Zeit mitbringen. Der Hauptgrund, dass ich laufe, ist, dass es für mich die geringste Hemmschwelle hat. Aus dem Haus, Nike Running an, und los. Bei dem Orientierungslauf muss man erst mal zur Bahn und dann auch noch ein Stück fahren. Fürs schnelle Training ist das sicher weniger etwas, aber gerade wenn man am Wochenende mal etwas Zeit hat, ist das super.

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Veröffentlicht von Klaus Breyer

Hat Software Engineering studiert und 2010 die Social Media Agentur buddybrand mitgegründet. War dort bis 2015 als technischer Geschäftsführer / Chief Technology Officer verantwortlich für die Implementierung von Technologien und Innovationen im Marketing-Kosmos. Seit 2016 nun Mitgründer und CTO von BuzzBird, der #1 Plattfform für automatisiertes Influencer Marketing.

Immer auf der Suche nach Trends und technischen Herausforderung liegt der Fokus aktuell auf der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Engagements als Business Angel. Kann auch als Freelance CTO und Berater gebucht werden.

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