Technologie in der Agentur-Zukunft

Egal ob ihr jetzt eine klassische etablierte werbe Agentur oder eine junge dynamische content Agentur seid. Ihr alle müsst euch überlegen, welche Rolle die Technologie bzw. ein technischer Lead / Direktor / Geschäftsführer bei euch einnimmt. Weil ohne seid ihr in 2 Jahren Weg. Auch wenn ihr eine junge Hippe Social Media agentuR seid. Oder vielleicht sogar gerade dann. Denn die Änderungen werden eher häufiger als weniger häufig.

Technische Vision

Folgendes Strategy-Paper soll die Vision verdeutlichen, wie ich die Rolle von Technologie in einer Agentur der nächsten Generation sehe und welche Implikationen dies auf die einzelnen Gewerbe hat.

Strategie

  • Segment of One: Durch ein ganzheitliches Tracking muss ein einzelner Nutzer von Aktivierung (z.b. durch Facebook Ads) bis zum generierten Lead verfolgt werden können.
  • Re-Targeting: Im einfachsten Falle können diese Daten für ein Re-Targeting und eine effizientere Aktivierung der nächsten Aktion genutzt werden.
  • CRM: Aus Kampagnen gewonnene Insights können CRM-Daten anreichern.
  • Feedback-Loop: Jede Kampagne bringt Learnings über den vernetzten Konsumenten, welche auf die Strategie der Marke rückgeführt werden. So erzeugt Digital nachaltige Werte erzeugt werden.

Konzept:

  • Feinkonzept: unnötig im digitalen. Ein Dokument, welches auf 200 Seiten Prosa sämtliche Anforderungen in Prosa niederschreibt, bringt für alle Beteiligten mehr Probleme,als das es Klarheit schafft.
  • Content Strategy: Ab dem Zeitpunkt, ab dem durch die Strategie klar ist, was benötigt wird, setzt schon die Content-Strategie für das spezifische Projekt ein. Diese ist Dreh und Angelpunkt um eine Website oder digitale Kampagne zu entwickeln.

Content:

  • Integriert gedacht: (Content-)Strategie, Inhalte-Ersteller, Designer und Developer müssen zeitgleich (und nicht hintereinander) an einem Projekt arbeiten.
  • Prozess: Während die ersten Inhalte erstellt werden, visualisiert der Designer die Stilrichtung und der Developer arbeitet schon an einem Prototyp der Kampagnen-Mechanik. Stück für Stück befruchten sich die Gewerke gegenseitig und jeder hat während dem gesamten Prozess ein gutes Gefühl was am Ende dabei heraus kommt.

Design

  • Responsive Inhalte: Ein responsives Design reicht schon lange nicht mehr. Auch die Inhalte müssen “responsive” gedacht werden und sich dem Nutzer und seiner Nutzungssituation anpassen. Das gelingt aber nur, wenn die Inhalte als allerest gedacht werden.
  • Mobile: Google gewichtet inzwischen Websites auch danach, ob sie ein mobile-freundliches Design haben und alle Links gut mobil klickbar sind. Kein Wunder – mehr als die Hälfte aller Suchanfragen kommt mittlerweile von mobilen Geräten.
  • Atomic Design & Styletiles: Heutzutage muss ein Design von der Apple Watch bis zum 5K-iMac funktionieren und kann nicht pixelgenau abgestimmt werden, bevor es programmiert wird. Digitales Design ist die Summe vieler kleinen Entscheidungen, an die man sich iterativ heranarbeiten muss.

Development

  • Iterative Entwicklung: Durch einen Prototyp, welcher nach und nach mit Funktionen angereichert wird, existiert jederzeit eine lauffähige Funktion der Software. Fehler und Überraschungen fallen so schon früh auf und Timings werden besser eingehalten.
  • Prototyping: Der Kunde muss vom ersten Prototyp an involviert sein. So können Mechaniken spielerisch ausprobiert werden und es entsteht ein besseres Verständnis, wie der Nutzer die Mechanik durchläuft bevor Copy und Design in Stein gemeiselt werden.
  • A/B Testing: Um die Performance zu optimieren, werden vom Inhalten und Schaltflächen an Schlüsselstellen verschiedene Versionen ausgespielt um diese zu identifizieren, welche dauerhaft die besten Ergebnisse erzeugen. Dafür muss ein einzelner Nutzer komplett durch die Anwendung hindurch getracked werden.
(Beitrag vom: 19.05.2015)

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