Sich über das Dschungelcamp aufzuregen, ist verschwendete Energie.

19.01.2014:

Ich verstehe nicht wieso man sich überhaupt noch über das Dschungelcamp aufregt. Martin Oetting tat das gerade. Was läuft, wird konsumiert. Was konsumiert wird, wird diskutiert.

Vielleicht noch allgemeiner: Was existiert, wird benutzt. Die Atombombe oder Gentechnik wird benutzt.
Leider ändert sich darüber aufzuregen, nichts. Aber Ändern ändert etwas. Z.b. selbst an eigenen Formaten arbeiten, die mehr Menschen begeistern. Ansonsten muss man einfach akzeptieren, dass das da draußen die Realität ist, wie sie von Menschen erschaffen wurde, die halt etwas geändert haben. Nämlich dieses Format etabliert.

Ich rege mich schon lange über nichts mehr „in der Öffentlichkeit“ auf. Wenn ich mich über alles aufregen würde, würde mir die Kraft für die Dinge fehlen, die ich ändern will. Und kann.

(Deshalb schreibe ich auch nie über Politik.)

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2 Gedanken zu „Sich über das Dschungelcamp aufzuregen, ist verschwendete Energie.“

  1. Guter Punkt. Nur die Sache mit der Politik sehe ich anders. Mein Vater ging in den 70ern in die Politik, weil er eben auch dort was ändern wollte. Und er hat manches bewirken können.

    Außerdem glaube ich, dass Politik eben auch öffentlicher Diskurs ist und sein muss. Daher finde ich es schon richtig, sich öffentlich über Dinge zu ärgern/aufzuregen, die einem politisch nicht passen.

    Aber prinzipiell: schon richtig. Dinge tun, die begeistern, ist besser, als über Dinge zu nölen, die man bescheuert findet.

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