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Perfekte Post-Zeiten durch ein Agile Reach Sheet

Wie bereits wann anders geschrieben: Alles wird immer digitaler, schneller und vor allem unbestimmter. Um in einer solchen Welt zurechtzukommen, helfen gute Modelle besser als allgemein gültige Aussagen. Heute möchte ich euch ein solches Modell zur Optimierung von Post-Zeiten vorstellen. Man ließt zwar viel wann die richtigen Zeitpunkte zum Posten sind. Aber trotzdem ist jede Erfahrung für jedes Medium anders. Und vor allem ist jede Erfahrung, die man selbst macht, viel mehr Wert, als eine die man ließt.

Agile Reach Sheet

Heute möchte ich vom agile Reach Sheet sprechen: Es ist ein agiles Modell mit dem jeder seine perfekten Zeitpunkte für Postings herausfinden kann. Und es ist so banal, ihr werdet lachen. Oder weinen. Oder etwas unglaubliches wird passieren. Das Schöne daran ist, dass es jeder mit minimalem Aufwand für alle möglichen Plattformen verwenden kann.

Das Herzstück: Die Tabelle

Ich pflege einfach eine Liste, in die ich reinschreibe welche Reichweite welche Beiträge nach welcher Dauer an welchem bekommen.
Leider bin ich da nicht immer vollkommen konsistent. Mal denke ich nach 2 Stunden dran, mal erst am nächsten Tag. Aber trotzdem kann ich davon eine Tendenz ableiten, wie gut sich ein Post zu welcher Uhrzeit viral verbreitet. Die ersten Stunden sind ja das wichtigste. Wenn es da nicht läuft, läuft es nimmer mehr. Alles andere ist nur noch SEO. :)

Agile Reach Sheet
Agile Reach Sheet

Ergebnisse

Hin und wieder fällt mir dann etwas auf, was man sich dann notieren sollte. Aber auch nicht immer. Meistens besonders schlechte oder besonders gute Ergebnisse. Bisherige Auswertungen für meinen eigenen Blog sind:

Next Step: Automatisierung

Das Nonplus-Ultra  für diesen Zweck wäre ein WordPress Plugin, welches die Zugriffe mit Uhrzeit detailliert erfasst. Man kann sich dann z.B. immer nur den Reach in den ersten beiden Stunden ausgeben lassen. Oder am ersten Tag. Und sich dann daraus Handlungsempfehlungen generieren. Das werde ich mal auf dem nächsten Hack in Angriff nehmen.  Wenn man jetzt noch weiter denkt, kann man sogar ein A/B Testing implementieren und das Plugin entscheidet dann selbst, welche Variante die bessere Performance liefert.

Rewind and Repeat

Das ist wirklich ein sehr banales Beispiel. Macht aber sehr gut klar, wie wichtig doch Experimente sind. Wichtig aber auch dabei, nicht einfach so ins blaue hinein zu experimentieren sondern ein konstantes Modell von etwas zu haben, welches man ständig mit neuem Wissen anreichert. Big Data für den kleinen Mann, sozusagen. Man wagt vorher eine These, warum etwas klappen sollte und anschließend überprüft man, ob es so stattgefunden hat. Daraus lernt man und wird iterativ immer besser.

Ich bin mir sicher, dass man den agilen Ansatz auf noch ganz andere Teile von Publishing und Marketing übertragen kann. Wie wäre es z.B. mit agilen Personas? Also Modelle von Zielgruppen, welche erst über die Zeit iterativ angereicht werden, anstatt sie lediglich einmal am Anfang mit einem hohen Aufwand zu definieren.

29.05.2014

1 thought on “Perfekte Post-Zeiten durch ein Agile Reach Sheet”


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