Wie ich mit Geld umgehe

Nein, jetzt geht es nicht um irgendwelche Prinzipien. Auch nicht ums sparen. Ich will nur mal ganz praktisch erzählen, wie ich die Sache mit dem Geld  handhabe. Vorab: Ich habe kein Dispo. Aus Prinzip, wegen den Nachteilen, und weil mich meine Eltern so erzogen haben. Da ich deshalb alles aus meinem Cashflow finanziere, störte es mich lange Zeit sehr, wenn Zahlungen kamen an die ich nicht gedacht habe, oder nach viel zu langer Zeit die Kreditkarte abgebucht wurde. Aber ich habe mir da ein einfaches Regelset zurechtgelegt, um jederzeit den Durchblick zu haben. Und das ohne komplizierte Haushaltskasse o.ä.

Setup

  • Girokonto.
  • Sparkonto
  • Kreditkarte
  • Aktiendepot
  • Pärchenkonto

Das Girokonto

Das Girokonto macht die tägliche Arbeit.  Mit der EC-Karte bezahle ich fast alle Einkäufe, wenn möglich. Bargeld hole ich immer dann, wenn keines mehr da ist.

Sparkonto

Ein Sparkonto hat zwar heutzutage nicht mehr wirklich Zinsen, aber es ist mental ganz angenehm, ein separates Konto für die „hohen Kante“ zu haben. Ich spare auf nichts direkt hin, versuche eher, im Gegenteil, auch kleinere technische Neuanschaffungen aus dem Cashflow  heraus zu finanzieren. Auf das Sparkonto kommt alles, was ich in dem Monat nicht ausgeben konnte.

Kreditkarte

Ich begleiche Pro-Aktiv mein Kreditkarten-Konto, sobald das Gehalt überwiesen wurde. Mich stört es, dass es eine Zeitspanne vom 25. des einen Monats bis zum 10. des Folgemonats gibt, bei dem ich virtuell auf meinem Girokonto mehr Geld habe, als mir eigentlich zusteht.

Aktiendepot

Ich habe es erst seit diesem Jahr, finde es aber sehr spannend. Aktien sind ja sehr volatil. Man beschäftigt sich dadurch gleich viel mehr mit der Wirtschaft. Ich habe also ein kleines Portfolio aus mehreren Branchen und Währungen. Nicht viel. Nur Geld, dass ich übrig hatte, als ich mal mein altes Macbook verkauft habe. Grundsätzlich möchte ich das auch nur einmal im Jahr verändern/aufstocken. Und auch dann nur mit Geld, dass einem nicht weh tut, wenn man es verliert. Z.b. aus Steuer-Rückzahlungen oder so. Die besten Aktien-Depots sind ja die, die man einfach vergisst. ;)

Pärchenkonto

Das Pärchenkonto habe ich mit meiner Freundin zusammen. Jeder überweißt jeden Monat 100€ drauf. Falls wir mal neue Stühle oder sonst was für die Wohnung brauchen. Dann tut so ein Kauf nicht so sehr weh, da man ihn nicht aus dem Cashflow finanziert muss.

Cashflow

Mein Hack ist, dass ich an dem Tag, an dem das Gehalt kommt, die Kreditkarte proaktiv ausgleiche und dann alles was noch übrig war aus dem Monat auf mein Sparkonto lege.

So hat mein Konto zum Gehalts-Tag lediglich noch den Betrag, den ich auch als Gehalt habe. Nie mehr. Aber manchmal weniger, wenn ich in dem Monat davor schlecht gehaushaltet habe.

So habe ich während dem Monat immer ein realistisches Gefühl, wie viel Geld ich noch ausgeben kann. Ganz ohne komplizierte Banking-Apps.

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Veröffentlicht von Klaus Breyer

Hat Software Engineering studiert und 2010 die Social Media Agentur buddybrand mitgegründet. War dort bis 2015 als technischer Geschäftsführer / Chief Technology Officer verantwortlich für die Implementierung von Technologien und Innovationen im Marketing-Kosmos. Seit 2016 nun Mitgründer und CTO von BuzzBird, der #1 Plattfform für automatisiertes Influencer Marketing.

Immer auf der Suche nach Trends und technischen Herausforderung liegt der Fokus aktuell auf der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Engagements als Business Angel. Kann auch als Freelance CTO und Berater gebucht werden.

1 Gedanke zu „Wie ich mit Geld umgehe“

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