Was gute Prozesse von schlechten Prozessen unterscheidet

Viel zu oft werden Prozesse aufgesetzt, um Fehler zu vermeiden. Meiner Meinung nach ist das kein gutes Vorgehen. Dabei hat der Initiator eines Prozesses vermutlich gar nichts böses im Sinn. Er möchte die Qualität oder Produktivität steigern, aber möchte dies tun, indem er für andere mitdenkt. Dann werden lange Checklisten erstellt, definiert was bis wann mit wem alles abgesprochen werden muss.. man kennt es ja.

Gute Prozesse zeigen klar auf, was das Ziel ist und geben auf dem Weg dorthin möglichst viel Freiheit. Deshalb:

Gute Prozesse steigern die Produktivität, schlechte Prozesse versuchen Fehler zu vermeiden.

So. Das mal als meine Meinung. Mein Axiom, sozusagen. Als Basis für eine Reihe von Prozess- und Produktivitätsthemen, denen ich mich in Zukunft noch widmen möchte.

Bei Versicherungen, Banken, Airlines und dergleichen sind ja allein durch die Gesetzgebung viele Prozesse zur Fehlervermeidung gesetzt. Aber gerade in der Kreativwirtschaft haben wir es ja noch einigermaßen gut. Und diese Freiheit sollten wir auch nutzen.

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Veröffentlicht von Klaus Breyer

Hat Software Engineering studiert und 2010 die Social Media Agentur buddybrand mitgegründet. War dort bis 2015 als technischer Geschäftsführer / Chief Technology Officer verantwortlich für die Implementierung von Technologien und Innovationen im Marketing-Kosmos. Seit 2016 nun Mitgründer und CTO von BuzzBird, der #1 Plattfform für automatisiertes Influencer Marketing.

Immer auf der Suche nach Trends und technischen Herausforderung liegt der Fokus aktuell auf der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Engagements als Business Angel. Kann auch als Freelance CTO und Berater gebucht werden.