Viralität in mobile Messengern (ohne Werbung).

Gerade mal überlegt: Instant Messenger gewinnen ja immer mehr Marktmacht und Facebook hat nicht umsonst seine Apps separiert, um mehrere Marktbereiche abzudecken.

Doch, wie kommt man in die Instant Messenger dieser Welt rein? Facebook hat ja noch Sticker wo vielleicht mal geworben werden kannSnapchat möchte erst mal noch seinen Wert steigern und whatsapp verschließt sich völlig gegen Werbung. Also Wie kommt man in eine soziale, aber abgeschlossene Konversation rein? Grundsätzlich kann und muss man daran teilnehmen. Auch als Unternehmen. Hier sind ein paar Beispiele, was Unternehmen schon in Snapchat gemacht haben. Aber das skaliert nicht. Das wird nur schwer „viral“.

Offline

Ganz einfach: Man gibt den Menschen einfach Gründe, dass sie über einen/jemanden/etwas reden. Da das Smartphone ständig um uns ist, kann also ein Offline Anreiz ein super Aufhänger sein, damit wir etwas in privaten Konversationen mit Freunden teilen. Es muss nicht immer die Präsentation eines Fliegers sein – Trink ne Coke mit .. ist auch ein super Beispiel. Noch vor der entsprechenden Facebook App gingen vermutlich Millionen Bilder von nach Freunden benannten Cokes direkt aus dem Kühlregal um den Globus.

Und das kann sogar viel intimer sein, als das was wir öffentlich in sozialen Netzwerken teilen wollen. Schließlich hört nicht jeder mit!

Tools

Eine andere großartige Möglichkeit ist es natürlich, den Nutzern Tools an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Geschichte erzählen können. Tools, damit Nutzer Memes bauen können oder am Second Screen vom aktuellen Film Screenshots bekommen, die sie versenden können. Letzteres finde ich ja besonders Smart! Aber kurzum: Mehrwert bieten. Dann wird es auch versendet.

Quelle: http://www.mememaker.net/meme/any-tool-can-be-the-right-tool/
Quelle: http://www.mememaker.net/meme/any-tool-can-be-the-right-tool/

Startup Chance des Tages

Ganz viel Platz ist da ja auch noch bei Print. Ich weiß nicht, wie oft ich schon etwas aus einer Zeitung abfotografiert habe, nur damit es der gegenüber nur schwer entziffern kann. Da bräuchte ich einfach mal ein ordentliches Tool. Sei es Texterkennung oder sei es, dass die entsprechende Internetadresse dazu gefunden wird.

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Veröffentlicht von Klaus Breyer

Software Engineering studiert und 2010 die Social Media Agentur buddybrand mitgegründet. Dort von 2010 bis 2015 als technischer Geschäftsführer (Neudeutsch: Chief Technology Officer) verantwortlich für Technologien und Innovationen. Immer auf der Suche nach Trends und technischen Herausforderung aktuell mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle beschäftigt und als Business Angel engagiert. Kann auch als Freelance CTO und Berater gebucht werden.

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