2014-10-28 #webtechcon - #iphp - Das Ende der Homepage, wie wir sie kennen. (1)

Slides: Das Ende der Homepage, wie wir sie kennen.

Gestern habe ich im Doppelpack auf der WebTech Conference und der international PHP Conferenz über das Ende der Homepage, wie wir sie kennen gesprochen. Der Vortrag wurde auch vom PHP-Magazin aufgenommen. Für ganz ungeduldige sind aber hier schon mal die Slides – und zwar im ganz neuen Corporate Design. Nur falls sich die Kenner unter euch fragen.

Um was gehts?

Die Newsfeeds der sozialen Netzwerke lösen die altgedienten Lesezeichen ab. Besucher müssen nicht mehr auf einer Startseite “abgeholt” werden, denn sie springen direkt über die Links von ihren Freunden auf die Inhalte der Unterseiten. Noch dazu kommen die Nutzer auf verschiedensten Devices und haben dabei auch noch das Bedürfnis nach authentischen Inhalten. Bei der Konzeption sind deshalb die Kanäle, die zu einer Webseite hin- und wegführen, genauso wichtig wie die Navigationsstruktur.

Der Talk zeigt, wie der durch Social Media angereicherte Nutzer-Kontext immer mehr Einfluss auf die User Experience von Websites nimmt.

Inhalte

  • Filterbubble: Die Mechaniken, die hinter den Social Media Newsfeeds Verwendung stecken.
  • Schlummerndes Potential: Welches Macht in den Referern der sozialen Netzwerke liegt.
  • Kontext bieten: Jeder Besuch einer Unterseite ist auch ein Erstkontakt!
  • Nutzungssituationen: Brauchen Smartphone Nutzer die gleichen Inhalte wie Desktop-Surfer?
  • Content Marketing: Reichweite in Social Media und SEO benötigen gute Inhalte.
  • Blick in die Zukunft: Mögliche Nutzungsszenarien für die Homepage
Mojito Grande

Sein Name war Oscar: Die Geschichte des Mojito Grande.

Der Mojito in seiner Heimat, der Karibik, ist zwar großartig, aber in Pauschalurlaub auch pauschal viel zu klein.

Noch dazu verstehen in der dominikanischen Republik die Barkeeper beim bestellen nur Spanisch – in jeglicher hinsicht. Man freute sich ja schon, wenn überhaupt kam, was bestellt wurde.

In meiner Verzweiflung ob der kleinen Drinks begann ich, immer zwei Mojito auf einmal zu bestellen. Durch die kleinen Gläser hatte ich allerdings immer mehr vom Bodensatz als Drink. Irgendwann hatte ich dann die glorreiche Idee, meinen Mojito als “Grande” zu bestellen. Allerdings war dies anscheinend ein Novum und ich musste bei der Wahl des Glases des öfteren intervenieren. Ich wiederholte dann mehrmals “Grande! Grande!” während ich mit den Händen eine vertikale Spanne von ca. 20-30cm Länge gestikulierend aufzeigte. Nach 1-2 Tagen hatten die meisten Barkeeper dann verstanden, dass ich einen besonders großen Mojito wollte.

Ein Barkeeper hatte aber anscheinend besonders Spaß an mir. Er erkannte mich schon auf die Entfernung, setzt dein dickstes grinsen auf und formte mit seinen Händen die von mir eingeführte Geste, während er fleißig “Grande?! Grande!!!” wiederholte und sich dumm und dusselig darüber freute.

Es reichte dann nur noch ein kleines Nicken und ich bekam immer einen mir genehmen Mojito. Ein Traum!

Leider konnte ich ab diesem Zeitpunkt dann auch gar nichts anderes mehr bestellen. Ich hatte Angst, die aufgebaute Beziehung  zum Barkeeper und all die freudige Hoffnung in seinen Augen wieder zunichte zu machen. Ich hatte ihn ins Herz geschlossen. Endlich wurde ich verstanden!

In mir machte sich eine Vertrautheit breit, wie sie bei Stamm-Dönerbuden erst nach über einem Jahr entsteht

Sein Name war Oscar. Gefühlt hatte er an 7 Tagen der Woche, rund um die Uhr, Schicht. Zum Ende hin wuchs die Spanne seiner Geste auf 50-60cm an und er gab sich redlich Mühe, immer noch größere und seltsamere Gläser für mich zu finden. Wäre ich noch einen Tag länger geblieben, hätte er mir meinen Mojito bestimmt in einem mallorcawürdigen Putzeimer kredenzt. Und ich hätte mich nicht beschwert.

schulter

Zwischen Selbstmitleid und Scheiss drauf!

Wenn man, wie ich, einen Verkehrsunfall hatte, bei dem der rechte Oberarmknochen die Bänder der Schulter sprengt, dann dauert das nicht nur sehr lange bis man wieder mit zwei Händen einen Computer bedienen kann, sondern es ändert sich noch vieles mehr. Naja. Jedenfalls kann ich jetzt wieder einen Computer bedienen und damit auch welche Veränderungen damit in meinem Leben einher gingen.

  • Im digitalen Alltag lernt man das iPad als wichtiges Arbeitsgerät zu schätzen. Direktes Touchen ist so viel einfacher als die Maus mit links zu bedienen. Und dank Autocorrect tippt es sich mit einer Hand auf dem iPad viel schneller als auf der Tastatur.
  • Man lernt, die Zähne mit der linken Hand zu putzen. Da führt kein Weg drumrum. Ich habe keinen Hack oder Hilfe dafür gefunden. Das war das härteste.
  • Es müssen einem die Brötchen aufgeschnitten werden. Das Bestreichen mit Butter geht gerade so. Frischkäse ist aber besser.
  • Man kann keine Schnürsenkel mehr Knoten, sondern verwendet Lock Laces*.
  • Man darf keine Rucksäcke mehr tragen.
  • Taschen sind auch kompliziert. Weil hat man nur einen Beutel oder Tüte dabei, ist schon keine mehr Hand frei.
  • Man trägt vor allem Hosen mit vielen Taschen.
  • Vorzüglich sind das kurze und weit geschnittene Hosen. Egal bei welchen Temperaturen.
  • Denn Jeans kann man sich mit einer Hand nur unter immensem Aufwand und Schmerzen anziehen. An die rechte Hosentasche kommt man erst recht nicht mehr ran.
  • Dafür hat man normalerweise in der Bahn viel Platz durch die Orthese, die die Schulter ruhigstellt.
  • Außer manchmal, dann nicht. Und dann nervt es richtig.
  • Das Konzert der liebsten Death Metal Band schaut man eher von hinten als von vorne.
  • Man lernt, dass Späti-Verkäufer in Kreuzberg hilfsbereiter als Kassiererinnen in Mitte sind.
  • Trotzdem kauft man lieber Getränke mit Plopp-Verschluss statt mit Kronkorken.
  • Man kann keinen Parmesan mehr reiben, sondern kauft ihn in fertiger Pulverform. Und ist jedes mal wieder enttäuscht.

Das schlimmste daran ist aber ja, dass man nichts tun kann, außer nichts zu tun. Und dann muss man auch noch Hilfe annehmen! Und manchmal hat man darauf keine Lust. Aber man bereut es schnell.

Berliner Innenhof

Input 2014#31 – Urlaub in Digitalien.

One Spark Crowdfounding Festival Berlin

One Spark Crowdfounding Festival

Ich habe die Ehre, beim One Spark Crowdfounding Festival (am 13.09. in der PLATOON Kunsthalle) ein Teil der Jury zu sein. Zusammen mit zwei anderen Juroren richte ich über die eingereichte Projekte der Kategorie Innovations. Weitere Kategorien sind Art, Science, Music und Technology.

Was One Spark ist? Also so ungefähr ist es wie Kickstarter: Menschen mit tollen Ideen werden mit Menschen zusammengebracht, die tolle Ideen unterstützen wollen. Im Gegensatz zu Kickstarter findet das aber nicht online statt, sondern in echt. Und das ist ganz schön praktisch, weil einem damit gleich die größte Hürde genommen wird: Überhaupt eine nennenswerte Menschenmenge mit seinen Ideen zu erreichen.

Diese Woche kann man sich noch bewerben! Und das solltet ihr auch tun, wenn ihr eine Idee habt, an die ihr glaubt! In Amerika funktioniert das Konzept sehr gut und jetzt darf Berlin zeigen, was es kann! An lokalen Supportern dürfte es jedenfalls nicht mangeln..

Astmabrücke in KW

Input 2014#30 – Digitale Produkte

iPhone 5 Homescreen

Zeig’ mir deinen Homescreen

Für meinen Homescreen habe ich schon seit Jahren ein System, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. Das möchte ich gerne mal mit euch teilen. Noch mehr Homescreens gibt es bei der Blogparade von Mobile Things. 

Hintergrund

Mein Hintergrundbild ist ein Schnappschuss aus San Fransisco: Schöne Erinnerungen und eine schöne Perspektive.

Dock

Im Dock sind die allerwichtigsten Sachen, auf die man in jeder freien Minute zugreift.

  • Facebook
  • Tweetbot
  • Einstellungen
  • WhatsApp

Screen 1: Essentials

Hier sind die Sachen die ich zumindest irgendwann am Tag benötige. Insgesamt alles Services, die schnell verfügbar sein müssen. Deshalb verwende ich auch keine Ordner auf dem ersten Screen. Ordner brauchen viel zu lange um sich zu öffnen. Da ist man schneller nach rechts geswiped.

  • Nachrichten
  • Kamera
  • Fotos
  • Telefon
  • App Store
  • Google Maps
  • Podcasts
  • Amazon
  • Chrome
  • Endomondo
  • Instagram
  • Feedly
  • Threema
  • FahrInfo
  • Spotify
  • Evernote
  • Nike Running
  • WordPress
  • Moves
  • Gmail

Screen 2: Der Rest

Hier finden sich soziale Netzwerke oder Services von Unternehmen, die man nicht so häufig benötigt. Hier habe ich das dann auch in Ordnern zusammengefasst. Diese Sachen benötigt man so selten, dass es wichtiger zu wissen ist, wo sie sind, als sie schnell aktivieren zu können.

  • Dienste (Deutsche Bahn, Post, Cahsgroup, .. )
  • Apple-Apps (aMil, Wetter, .. )
  • Social (Vine, Foursquare, Skype, ..)
  • Kalender
  • Official F1
  • PAYBACK
  • Safari
  • Remote
  • Hangouts
  • Regen?
  • S Bahn Berlin
  • SKRWT
  • Drive
  • Yo
  • Slingshot

Screen 3: Spiele

Hier sind meine Spiele. Zugegeben, sieht etwas armseelig aus. Renne hier nur noch den ganz großen Trends hinterher, denn ich spiele lieber auf dem iPad. Das hier ist wirklich nur ein Notnagel, wenn man z.B. auf jemanden wartet.

  • Flappy Bird
  • 2048
  • Timberman

Fazit

Der Service ist wichtiger als die Plattform. Auf meinem Homescreen sind nur die wichtigsten System-Services. Bis auf die Podcast-App nutze ich keinen wirklichen Service von Apple sondern immer nur unabhängige Drittanbieter. Ich kann also jederzeit auch mal auf Android wechseln, ohne Daten zu verlieren. Aber ich rege mich dann immer sehr über den Podcastclient dort auf.. ;) 

Scharbeutz Strand

Input 2014#29 – Der Sinn des Lebens.